Was macht ein Podologe / Podologin?

Neben den rein vorbeugenden und pflegerischen Maßnahmen am gesunden und kranken Fuß verantwortet der Podologe eine Reihe von speziellen Behandlungs- praktiken und Methoden.

Der technische Fortschritt erleichtert die Routinearbeit des Podologen wesentlich. Skalpell und moderne Fräser erlauben ein viel rascheres und vor allem schmerzfreies Arbeiten.
 
Der Podologe entfernt nicht mehr nur schmerzende Hühneraugen, störende Schwielen und deformierte Fußnägel. Er tritt auch als Berater auf, gibt Tipps über die richtige Pflege der Füße und Beine, besitzt Kenntnisse und Erfahrungen über Medikamente (Salben), Verbandmaterialien, Entlastungsmöglichkeiten sowie Badezusätze.
 
Darüber hinaus ist der Podologe in der Lage so genannte Risikopatienten wie Diabetiker, Bluter und Rheumatiker fachgerecht zu behandeln. Sein Wissen lassen ihn Fußerkrankungen frühzeitig erkennen bzw. erst gar nicht entstehen.

Quelle: ZFD

 

Weiterführende Informationen

Auf der Homepage der Podologieschule Deuser am St. Marienkrankenhaus Ludwigshafen, wo ich als Lehr- beauftragte tätig bin, sowie bei Wikipedia finden Sie weitere sehr gute Informationen zum Thema Podologie.

 

 

Masseur und medizinischer Bademeister – das Berufsbild verändert sich

Der Beruf des Masseurs und medizinischen Bademeisters gehört zu den physiotherapeutischen Berufen und ist Teil unseres modernen Gesundheitswesens. Er hat sich im Laufe der Jahre – wie alle Berufe im Gesundheitswesen – ständig verändert. So haben sich z.B. durch neue Erkenntnisse in der Medizin und steigende Ansprüche der Patienten an moderne und wirksame Behandlungsmethoden auch die Therapiemethoden des Masseurs und medizinischen Bademeisters stetig verbessert und verfeinert.

In der Mitte unseres Jahrhunderts wurden die vom Masseur und medizinischen Bademeister (bzw. dessen Vorläufer, dem Masseur) angewandten Methoden der Physikalischen Therapie durch die moderne Medizin und die Begeisterung für Arzneimittel und neuentwickelte technische Möglichkeiten etwas in den Hintergrund gedrängt. Dieser Enthusiasmus wich bei vielen Patienten jedoch schnell einem gewissen Unbehagen über diese High-Tech-Medizin, und damit wuchs auch das Verlangen nach natürlicher, nebenwirkungsfreier Therapie.

Inzwischen ist der Erfolg der „modernen“ Medizin in der Praxis, in Krankenhäusern und in der Rehabilitation ohne solche physikalisch-therapeutischen Behandlungen nicht mehr denkbar. Viele Behandlungserfolge können erst durch die Kombination mehrerer Methoden erreicht werden. Dies fordert vom Masseur und medizinischen Bademeister ein hohes Maß an medizinischem Wissen und Kooperationsbereitschaft mit Ärzten und anderen Therapeuten. Deshalb wird immer häufiger auch in fachübergreifenden (interdisziplinären) Praxen erfolgreich behandelt.

Quelle: VPT